das erste renaissance.resampled.de Projekt

12 Unikate des Leuven Chansonniers

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die 12 Unikate des

Leuven

Chansonnier

Auf Grundlage der ersten vollständigen Ausgabe des 2014 entdeckten Leuven Chansonnnier präsentiert "renaissance.resampled" die Erstaufnahmen der 12 Unikate dieser Musiksammlung der Renaissance. Während zahlreiche Kompositionen des Chansonniers Abschriften oder Varianten bekannter Werke wichtiger Komponisten der Renaissance sind, zeigten sich 12 Stücke als nie zuvor überliefert. .

Die um 1470 in Adelskreisen an der Loire zusammen getragene dokumentiert den weltlichen Musikgeschmack seiner Zeit. "renaissance.resampled" hat für jedes Unikat bis zu 6 verschiedene Besetzungsvarianten aufgenommen..

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Drei Messen von Antoine Brumel (1469-1512)

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Die Aufnahmen dreier Messen von Antoine Brumel

Die Aufnahmen stellen drei Messen von Antoine Brumel (1460-1512) in zwei verschiedenen Besetzungsstärken vor. Historische Abbildungen von Renaissance Sängern, aber auch ein sehr transparenter Klang lassen eine solistisch besetzte Interpretation sehr plausibel erscheinen. Allerdings ist aus Brumels eigener Tätigkeit als Chorleiter zu Notre Dame/Paris bekannt, dass dort auch Chorsänger in grösserer Anzahl bereit gehalten wurden, als für kleine Besetzungen erforderlich sind. Zumal in den wichtigen Kirchen scheinen also auch grosse Besetzungen vorgekommen sein. renaissance.resampled realisiert daher die Werke sowohl solistisch besetzt als auch in chorischer Besetzung. Da Messen als Kirchenmusik nicht von gemischten Chören aufgeführt wurden, sind Soprane und Altstimmen in den hier vorgestellten Aufnahmen männlichen Kinderchören, bzw. männliche Falsettstimmen bei Altsolisten

Die Missa de dringhs ist eine "Parodiemesse, die kompositorisch auf dem weltlichen Chanson 'Tous les regretz' basiert. Eine zwingende Erklärung des Namens "de Dringhs" ist nicht bekannt. Sie geht auch nicht aus dem zugrunde liegenden Chanson hervor.

Die Missa de Martiribus   ist erst vor kurzem in einer Bibliothek in Brünn entdeckt worden und von der Goldberg Stiftung erstmals editiert worden.

Die Missa Sex vocum stammt auch aus der erst vor kurzem erschlossenen und von der Goldberg Stiftung editierten Quelle einer Bibliothek in Brünn. Unter den in der Regel vierstimmigen Messen Brumels erscheint die Missa Sex vocum als besonders klangvoll.

Erste Gesamtaufnahme des Codex "Bologna Q18"

Die Quelle umfasst

93

mehrstimmige Sätze

44 stammen von

20

bekannten meist frankoflämischen Komponisten der Renaissance

bis zu

5

Besetzungsvarianten wurden von jedem Tonsatz aufgenommen

zusammen

381

mp3 von ca. zehn Stunden Gesamtdauer

in Q18 vertretene Komponisten

Geboren bis: